Ich rannte zu meinen Träumen, stolperte über die Wirklichkeit und stieß mir den Kopf an der Wahrheit.

11 Januar 2012


Und jetzt genau da, wo du liegst: Dein eigenes kleines Alaska.
So kalt, so verlassen und leer.
Die Welt zwischen lüsternen Blicken und den Klang vom Untergang deiner zitternden Lippen. Inmitten von "Alles wird gut!" und "Ich habe den Mut!" steht ein "Bitte komm zurück!", in der Farbe von Blut.
Trotz dem Gefühl, dass ein Ende sich nähert schlägt es tapfer, dein emsiges Herz.
Da wo du liegst! Aus dem Bergeversetzen wurde ein Mehr von Komplexen. 
Im Verbergen ansetzen, ein Wettbewerb im Verletzen. 
Vom Gekehrten der letzten Scherben im Haus willst du zuhören, doch Schmetterlinge sterben so laut. 
Es ist, ohne Leuchtturm allein in einem Meer, Notsignale verloren, treiben umher, in der Luft zwischen uns. 
Jeder Träne, jeder Frage, die blieb neben mir, genau da, wo du liegst: 
In deinem ALASKA.
Dein eigenes, endloses Weiß. Noch bevor dich die Lawine ergreift.
Atme kurz ein! Setz' an! 
Springe dich frei! Tag ein, Tag aus.
Tag ein, Tag aus..

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